BLKÖ:Schwarzenberg, Friedrich Johann Nepomuk Fürst (1775–1795)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 33 (1877), ab Seite: 20. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Friedrich Johann Nepomuk zu Schwarzenberg in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Schwarzenberg, Friedrich Johann Nepomuk Fürst (1775–1795)|33|20|}}

25. Friedrich Johann Nep. Fürst (geb. 28. August 1774, gest. den Tod der Ehre bei Mannheim 18. November 1795), von der [21] fürstlichen Linie; ein Sohn des Fürsten Johann Nepomuk [S. 82] aus dessen Ehe mit Maria Eleonore Fürstin Oettingen-Wallerstein. Der Fürst diente im 8. Uhlanen-Regimente, damals Joseph Fürst Lobkowitz, und hatte sich bereits im Jahre 1795 durch seine Tapferkeit hervorgethan. Im Feldzuge des Jahres 1795, bei der Berennung des feindlichen Lagers bei Mannheim, welche der General der Cavallerie Graf Wurmser am 18. October hatte vornehmen lassen, befand sich unter den zahlreichen Opfern des Regiments, welches zuletzt das feindliche Lager erobert, auch der tödtlich verwundete 21jährige Fürst Friedrich, der eine[WS 1] Schußwunde in den Unterleib erhalten hatte. Ueber sein väterliches Erbtheil verfügte der sterbende Prinz zu Gunsten desjenigen aus seiner Familie, „der ein würdiger Sohn seiner Eltern und Großeltern, sich dem Kriegerstande widmet und verspricht, ein rechtschaffener Mann zu werden“. Die Leiche des gefallenen Prinzen wurde im Jahre 1804 in der katholischen Kirche zu Weinheim im Baden’schen, wohin der verwundete Fürst gebracht worden und seiner Wunde erlagen war, beigesetzt. Sein Bruder Joseph Joh. Nep. hat ihm dort ein Mausoleum errichtet. Friedrich’s Bruder ist auch der berühmte Sieger von Leipzig, Fürst Karl Philipp [S. 94] [(Thürheim, Andreas Graf), Die Reiter-Regimenter der k. k. österreichischen Armee (Wien 1863, Geitler, gr. 8°.) III. Band: Die Uhlanen, S. 186.] –

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: einer.