BLKÖ:Starhemberg, Heinrich

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 37 (1878), ab Seite: 180. (Quelle)
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33. Heinrich (geb. 6. Juli 1540, gest. 23. December 1571, n. A. erst 1575, was jedoch unrichtig ist), der Stifter der nach ihm benannten Heinrich’schen (bereits erloschenen) Hauptlinie. Ein Sohn Erasmus (I.) aus dessen erster Ehe mit Anna von Schaumburg. Heinrich hatte auf der Universität Wittenberg studirt. Er wurde in der Folge Kaiser Maximilians niederösterreichischer Regierungsrath, Vice-Statthalter und k. k. Reichshofrath. Im Jahre 1568 wurde Heinrich als Commissär zur Beilegung der Streitigkeiten, welche zwischen den Brüdern und Herzogen von Mecklenburg Johann Albrecht und Ulrich einerseits und dem Bürgermeister und Rath der Stadt Rostock andererseits statthatten, von Kaiser Max II. nach letzterer Stadt abgesendet. Auch ging er wiederholt mit wichtigen Aufträgen des Kaisers an die Höfe der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg. Ein früher Tod – er wurde erst 31 Jahre alt – entriß ihn einer ferneren Wirksamkeit. Seit 7. Februar 1563 war er mir Magdalena Herrin von Lamberg zu Sauenstein vermält, welche ihm drei Söhne und drei Töchter gebar, von deren ersteren Reichard und Erasmus der Aeltere [siehe die Stammtafel] das Geschlecht fortpflanzten. Seine Witwe vermälte sich im Jahre 1577 zum zweiten Male mit Gabriel Strein zu Schwarzenau und starb am 19. October 1581. –