BLKÖ:Stubenberg, Friedrich (IV.)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 40 (1880), ab Seite: 128. (Quelle)
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13. Friedrich (IV.) (gest. um 1443). Ein Sohn Ulrichs (IV.). Er wird neben seinen Brüdern Ulrich und Wülfing als Begleiter Herzog Albrechts III. von Oesterreich auf dessen Zuge nach Preußen wider die Heiden 1377 genannt, wobei er das Banner der Steiermark trug. Von 1404–1421 wird er als Hofmeister des Herzogs Albrecht von Oesterreich aufgeführt. 1412 und 1413 befand er sich mit dem Herzog Ernst in Palästina und wird vom Jahre 1417 ab als Rath dieses Fürsten bezeichnet. Nach dem 1403 erfolgten Tode seines Oheims Otto (III.) der älteste des Stubenberg’schen Hauses, hatte er nach den noch vorhandenen Urkunden einen großen Grundbesitz. Nach seines Vaters Tode erhielt er 1383 Stubeck; nach jenem seiner Brüder Wülfing und Ulrich Katsch und Höflein, durch seine Gemalin Elsbeth von Kranichberg 1386 die Veste Steyerberg, welche er aber schon 1392 seinem Bruder Ulrich verkaufte. Dazu brachte er durch Kauf an sich: vom Freisinger Bischof den Thurm zu St. Peter am Kammersberge, 1404 den Hammer zu Wasserleit, 1405 von den Kranichpergern deren Güter zu Scheufling, um 1420 die Güter in der Packh und 1417 wurde er mit dem Schlosse Rubein in Friaul belehnt. Als lebend wird er in Urkunden am 31. März 1440 zum letzten Male, dagegen am 26. Februar 1443 bereits als verstorben angeführt. [Gratzer Zeitung vom 2. u. 3. Jänner 1877: „Albrechts III., Herzogs von Oesterreich und Steier, Preußen-Zug“. Von Dr. Hönisch]. –