BLKÖ:Taborsky, Johann (gest. 1490 oder 1495)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 43 (1881), ab Seite: 4. (Quelle)
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Noch sind zu nennen:

1. Johann Taborsky (gest. zu Leitomischl 1490, nach Anderen erst 1495), auch unter dem Namen Jan Vilímek bekannt. Er lebte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zumeist auf dem Tabor und wird seiner als eines sehr eifrigen Priesters nicht selten gedacht. Später in die Gemeinschaft der böhmischen Brüder aufgenommen, gehörte er zum engeren Rathe derselben, wurde Vorstand des Gebethauses der Brüder zu Leitomischl und galt als bedeutender und denkender Redner. Von ihm ist im Manuscript vorhanden: „Wyznání wiry neb konfessí bratrská“, d. i. Bekenntniß des Glaubens oder brüderliche Confession. Taborsky schrieb dies im Auftrag des höheren Rathes der böhm. Bruderschaft; – und „Na prwi kapitolu druhé kanoniku sw. Petra o ctnostech, d. i. Ueber das 1. Capitel des 2. Canons des h. Petrus von den Tugenden, abgedruckt im „Archiv bratrsky“, d. i. Archiv der Bruderschaft, Bd. V, S. 55 u. f. [Jungmann (Jos.), Historie literatury české, d. i. Geschichte der böhmischen Literatur (Prag 1849, F. Řiwnáč, 4°.) Zweite, von W. W. Tomek besorgte Ausgabe, Seite 639.] –