BLKÖ:Vacano, Franz Maximilian

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 49 (1884), ab Seite: 171. (Quelle)
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3. Franz Maximilian Vacano (geb. zu Görz 20. October 1609, gest. 15. August 1673). Die theologischen Studien machte er am Collegium germanicum in Rom, wo er auch die theologische Doctorwürde erhielt. Im Jahre 1633 zum Erzdiakon und Pfarrer zu Ribinza in Krain berufen, wurde er 1641 von Otto Friedrich von Buchheim, damaligem Bischofe von Laibach, zu dessen Generalvicar, jedoch mit Beibehalt seines Erzdiaconats, gewählt. Durch seine Kenntnisse, wie durch seine Umsicht in Behandlung geistiger Geschäfte zog er die Aufmerksamkeit Kaiser Ferdinands III. auf sich, welcher ihm auch in Folge dessen 1646 das Bisthum Pedena verlieh. [Das Bisthum Pedena oder Piben im Istrianer Kreise ist längst aufgehoben.] Indessen vernachlässigte er als Generalvicar auch nicht die Laibacher Diöcese, sondern theilte seine Sorgfalt zwischen dieser und seinem Bisthume. 1654 wurde er Suffraganbischof in Laibach und 1657 wirklicher Bischof dieser Stadt. Als dann durch den Tod Anton von Marenzi’s das Triester Bisthum in Erledigung kam, erhielt er dasselbe im Jahre 1663. Dort regierte er nicht ein volles Jahrzehnt, denn er starb im Alter von 63 Jahren. Er liegt im Triester Dome begraben, in welchem seine Schwester Anna Julie Gräfin Sinovich ihm ein Grabdenkmal errichtete mit folgender Inschrift: „D. O. M. | Ill. et REdmo. Dom. Dom. Francisco | Maximiliano Vacano Epo. et comiti | Tergestino | Dno a Sanpass | S. C. M. Consiliario etc. | Anna Giulia Comitissa moestissima soror | poni curavit | Obiit 15. Augusti anno MDCLXXIII“. [Asquini (Basilio Don). Cent’ottanta e più uomini illustri“ (Venezia 1735, Pasinello).] –