BLKÖ:Wikart (Wickart, Kupferstecher)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Wikart, Joseph
Band: 56 (1888), ab Seite: 101. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 1043654801, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Wikart (Wickart, Kupferstecher)|56|101|}}

Noch ist ein Kupferstecher Wikart, der auch mit ck (Wickart) geschrieben vorkommt und gleichfalls im vorigen Jahrhunderte, aber zu Prag lebte, zu erwähnen. Dieser stach mit einem zweiten Künstler Namens Schott, über den jedoch alle Nachrichten fehlen, Trauergerüste, Katafalke, wie das zu der damaligen Zeit, in welcher ein [102] Kupferstecher an dergleichen seinen ganzen Erfindungsgeist zu erproben pflegte, Sitte war, und sind von solchen in Folio und Groß-Folio ausgeführten Trauergerüsten jene auf die Fürsten Lobkowitz, Liechtenstein und den Grafen Czernin bekannt. Nicht Dlabacz, Tschischka und Wolny gedenken dieser Künstler.

Oesterreichische Blätter für Literatur, Kunst, Geschichte, Geographie u. s. w. Redigirt von Dr. Adolf Schmidl (Wien, 4°.) I. Iahrg., Nummer vom 28. December 1844, S. 622 im Artikel von Beda Dudik: „Kunstschätze aus dem Gebiete der Malerei in Mähren.“