BLKÖ:Wolff von Wolffenberg, Eduard Edler

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Wolff, Ernst
Band: 58 (1889), ab Seite: 12. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: {{{GND}}}, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Wolff von Wolffenberg, Eduard Edler|58|12|}}

11. Eduard Wolff Edler von Wolffenberg (geb. zu Neu-Gradisca in der Militärgrenze am 7. Jänner 1826). Ein Sohn des k. k. Hofrathes beim Hofkriegsrathe, Leopold Wolff, der 1819 um dem Prädicate von Wolffenberg geadelt wurde, trat er im October 1837 in die Neustädter Militärakademie ein und ward im September 1844 Lieutenant minderer Gebühr, nach Beendigung des höheren Curses im September 1845 Lieutenant höherer Gebühr bei Deutschmeister-Infanterie Nr. 4. Im Jahre 1846 nahm er mit dem Regimente an der Unterdrückung des galizischen Aufstandes Theil, kam dann nach Lemberg, wo er Brigade- und Divisionsadjutantendienste verrichtete, im Juli 1848 zum Oberlieutenant befördert und für seine ersprießliche Thätigkeit beim Bombardement Lembergs belobt wurde. In der mobilen Brigade des Generalmajors Barco machte er den Einbruch nach Ungarn und das siegreiche Gefecht bei Nowoselice am 21. März 1849 mit, wofür ihm der Kaiser das Militär-Verdienstkreuz verlieh. Im April desselben Jahres in die Brigade Benedek eingetheilt, kämpfte er mit derselben in den Gefechten und Schlachten bei Raab, Komorn, Ó-Szőny, Szegedin, Szőreg und Temesvár. Im December 1833 wurde er Hauptmann erster Classe und trat als solcher im Juni 1865 in Pension, worauf er 1866 den Majorscharakter ad honores erhielt. Im Juli letzteren Jahres kam er als Leiter der Hilfsämter zum Generalcommando in Ofen, 1867 zum Platzcommando in Arad, wo er am 22. October 1868 wirklicher Major wurde. Er befindet sich nicht mehr in Activität. [Svoboda (Johann). Die Zöglinge der Wiener-Neustädter Militärakademie von der Gründung des Institutes bis auf unsere Tage (Wien 1870 bei Geitler, schm. 4°.) Sp. 742.] –