BLKÖ:Wolski von Dunin, Peter

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Wolski, Stanislaus
Band: 58 (1889), ab Seite: 83. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Wolski von Dunin, Peter|58|83|}}

9. Von Pauls Söhnen that sich insbesondere Peter als Staatsmann und Kirchenfürst hervor. Er war mehrere Jahre, 1560–1570, Gesandter in Spanien. König Heinrich von Valois, der Wolski’s Kenntnisse und diplomatische Erfahrungen hoch schätzte, ernannte ihn 1574 zum Kron-Vicekanzler, König Stephan Báthory aber erhob ihn 1576 zum Großkanzler der Krone und zum Bischof von Przemyśl. Ob Wolski dies Bisthum auch angetreten, darüber ist man noch nicht im Klaren, denn bald darauf, 1577, erhielt er jenes von Płock. Später ging er als Gesandter zu Papst Gregor XIII. Er starb 1590, in vielen Kirchen und anderen Bauten ein schönes Andenken hinterlassend. Von ihm erschien das Werk: „De rebus Stephani I. regis Poloniae gestis“ (Rom 1582, 4°.). Starowolski berichtet, daß mehrere Werke Wolski’s ins Italienische übersetzt worden. Stanislaus Krasiński und Łubieňski haben das Leben dieses Kirchenfürsten beschrieben; seine Briefe sind in der Karukowski’schen Sammlung abgedruckt. [Pawłowski, (Franciscus). Premislia sacra, sive series et gesta episcoporum r. l. Premisliensium. E fontibus domesticis et extraneis (Cracoviae 1870, V. Jaworski, 8°.). p. 311, Anmerkung 4.– Walkiewicz (Wawrzyniec). Katedra Poznańska (Cieszon 1861, Lex. 8°.) S. 25. – Paprocki (Bartosz). Herby rycerstwa polskiego. Wydanie Kazymierza Jozefa Turowskiego, d. i. Die Wappen des polnischen Adels. Ausgabe des Jos. Kas. Turowski (Krakau 1858, kl. 4°.) [an vielen Stellen, welche das ausführliche Register ersichtlich macht.] –