Bei der Musik im Münchener Hofgarten

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Bei der Musik im Münchener Hofgarten
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 27, S. 468
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1894
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite



500px

Bei der Musik im Münchener Hofgarten
Nach einer Originalzeichnung von P. Bauer.


[468] Bei der Musik im Münchener Hofgarten. (Zu dem Bilde S. 461.) Sonnabend nachmittag und Hofgartenmusik! Zwei gleich entzückende Freuden, welche die sämtlichen „Münchener Kindln“ aufs gründlichste zu genießen verstehen. Scheuen doch auch die jeweiligen Gretis und Wallys selbst einen weiten Weg nicht, um ihre Pflegebefohlenen hier in den Schatten der grünen Bäume zu bringen, zu welchen das Blau der Uniformen einen so erfreulichen Farbengegensatz bildet! Und nun blasen sie, daß es eine Pracht ist, die stämmigen Musikanten, um welche der Strom der Zuhörenden sich drängt. Ein Verwegener aus der ersten Lateinklasse wagt es, die große Trommel vorsichtig mit dem Stückchen zu berühren, sein Schwesterlein zittert über ein solches Unterfangen, und selbst die künftige kleine Salondame im kurzen Puppenröckchen wendet sich um, voll Spannung, wie das ablaufen wird. Aber da droht keine Gefahr – wir sind im Lande der Gemütlichkeit. Selbst dem verlorenen Ball darf die Kleine dort unter den Musikpulten nachkriechen.

Bn.