Das Kreuz und der Kelch zu Wolkenstein

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Das Kreuz und der Kelch zu Wolkenstein
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 479
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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536) Das Kreuz und der Kelch zu Wolkenstein.
Lehmann, Obererzgeb. Schauplatz S. 54 sq. Kreyssig, Beitr. zur sächs. Gesch. Bd. III. S. 398. Bechstein, Deutsches Sagenbuch S. 520. Ziehnert Bd. III. S. 183.

In der Mitte einer 100 Ellen hohen, steilen Felsenwand, welche sich an der Zschopau erhebt und das Schloß Wolkenstein trägt, ist ein Kreuz und ein Kelch in den Stein gehauen. Diese Wahrzeichen sollen daran erinnern, daß im Jahre 1428 die Hussiten, welche hierher gekommen waren, einen katholischen Priester, der obwohl von ihnen mit dem Tode bedroht, gleichwohl seinen Glauben nicht abschwören wollte, bis an den Rand der steilen Felswand schleppten und ihn dort hinabstießen, von wo er in die Zschopau zerschmettert herabstürzte.