Der Eichenbaum zu Camenz

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Eichenbaum zu Camenz
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 2. S. 287–288
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Erscheinungsort: Dresden
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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[287]
876) Der Eichenbaum zu Camenz.

Am Eckhause des Marktes zu Camenz, welches sonst das Hirsehaus hieß und mit IA. bezeichnet war, bildete ein in Stein gehauener Eichbaum, welcher derbe Knollen hatte, und sich oben zu mit einem Kranze, in welchem sich zwei übers [288] Kreuz gelegte vergoldete Schlüssel befanden, die Einfassung der Hausthüre. Um den Kranz standen in altväterischen Characteren die Worte JOST KOENICK W. R. 1511. d. h. Justus König war Rector 1511, und sollte dieses anzeigen, daß sich hier einst die Schule befand, ehe sie in’s Kloster verlegt ward.