Der Felsblock bei Weißig (Grässe)

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Felsblock bei Weißig
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 149-150
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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[149]
161) Der Felsblock bei Weißig.
Seidemann a. a. O. S. 50.

Auf dem Weißiger Viehanger lag vordem ein ungeheurer Felsblock, der einzige im ganzen Umkreise (er ist jetzt zersprengt worden); man erzählt, daß, als man den Kirchthurm vollendete, böse Zwerge, die auf einem benachbarten Berge hausten, aus Aerger über den frommen Bau, denselben nach [150] der Kirche schleuderten, sie fehlten aber, der Stein flog weit über sein Ziel hinaus und wühlte sich in dem Anger in den Boden ein, die Zwerge jedoch zogen auch von dannen, denn das Glockengeläute störte sie.