Der Mann und die Buche

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Textdaten
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Autor: Hanns von Gumppenberg
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Titel: Der Mann und die Buche
Untertitel:
aus: Das teutsche Dichterroß, S. 126
Herausgeber:
Auflage: 13. und 14. erweiterte Auflage
Entstehungsdatum: 1901
Erscheinungsdatum: 1929
Verlag: Callwey Verlag
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Erscheinungsort: München
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Digitalisat auf Commons
Kurzbeschreibung: Parodie auf Paul Scheerbart
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DER MANN UND DIE BUCHE

An der rostbraunen Berghalde stand eine mächtige Buche. Und an dem schwülen Himmel stand ein Gewitter.

Die mächtige Buche stand eine halbe Stunde allein, unter dem schwülen Himmel, an dem ein Gewitter stand. Dann aber stand ein finsterer schwarzhaariger Mann vor der mächtigen Buche und stieß einen schrecklichen Fluch aus. Der schreckliche Fluch hallte wider von der rostbraunen Berghalde und dem Gewitterhimmel, der noch immer darüber stand.

Gleich darauf stand der finstere schwarzhaarige Mann nicht mehr vor der Buche: denn es hatte zu hageln begonnen, und er hatte den Verstand verloren.

Aber die Buche stand noch immer an der rostbraunen Berghalde, mitten im Hagel, denn es war eine mächtige Buche.


nach Paul Scheerbart