Der Sächsische Götze Hennil

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Sächsische Götze Hennil
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 276-277
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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[276]
309) Der Sächsische Götze Hennil.
Dithmar. L. VII. c. 50.

Die sächsischen Bauern haben in der Heidenzeit einen sonderbaren Hausgötzen gehabt, dem sie dienten und in den sie großes Vertrauen setzten, selbigem auch opferten. Sie hatten einen Stab, an dem sich oben an der Spitze eine Hand befand, welche einen eisernen Ring hielt, und dieser ward von einem Hirten in alle Häuser des Ortes herumgetragen und am Eingange von dem, der ihn trug, also angeredet: „Wache [277] auf, Hennil, wache auf!“ dieß war nämlich sein Name. Hierauf setzten sich die Bauern sämmtlich zu Tische und ließen es sich wohl sein.