Der Sterbensstein

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Brüder Grimm
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der Sterbensstein
Untertitel: {{{SUBTITEL}}}
aus: Deutsche Sagen, Band 1, S. 459 - 460
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1816
Verlag: Nicolai
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google, Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: [1]
Bild
Deutsche Sagen (Grimm) V1 495.jpg
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[459]
356.
Der Sterbensstein.
Kleine Gemälde der Schweiz von Appenzeller. Winterthur 1810. S. 172.

In Oberhasli auf dem Weg nach Gadmen, unweit Mayringen, liegt am Kirchetbuel, einer engen Felsschlucht, durch welche vor Jahrhunderten sich die trübe Aar wälzte, ein Stein auf der Erde, in welchem [460] sich eine von einer Menschenhand eingedrückte Form von mehrern Fingern zeigt. Vorzeiten, erzählt das Volk, fiel hier eine Mordthat vor; die Unglückliche suchte sich daran festzuhalten und drückte die Spuren des gewaltsamen Sterbens dem Stein ein.