Der Todtenteich bei Tharand

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Todtenteich bei Tharand
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 248
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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[248]
268) Der Todtenteich bei Tharand.
B. C. Tharand S. 101. sq.

Wenn man durch Tharand hinauf am Amthause vorbei nach dem Kalkofen und dann weiter im Thale fortgeht, so kommt man in den sogenannten Ebergrund und zur Ebermühle, bei welcher der von dem Mühlbache gebildete Todtenteich liegt, der seinen Namen davon hat, daß früher bis an das Ende des vorigen Jahrhunderts die Sitte herrschte, wenn die Bewohner der umliegenden Dörfer den Tod austrieben, den diesen vorstellenden Strohmann hier hineinzuwerfen. Man behauptet, bei hellem Sonnenschein in der Tiefe desselben noch heute das steinerne Bild desselben liegen zu sehen.