Der Veenstein bei Neudörfel

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Veenstein bei Neudörfel
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 2. S. 255–256
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Erscheinungsort: Dresden
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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[255]
845) Der Veenstein bei Neudörfel.
Preusker I. S. 38.

Bei Neudörfel in der Nähe von Zittau erblickt man eine Menge wild durch einander geworfener, zum Theil hausgroßer, nahe an der Wittiche gelegener Steinblöcke, wovon mehrere eine schmale Höhle bilden. Etwa 80 Schritte davon [256] liegt auf einer theils von Steinen, theils von der Wittiche umgebenen fruchtbaren Wiese das Veenhaus, dessen Besitzer seit Menschengedenken (seit 1521) stets der Veensmann genannt wird. Vor langen Jahren hat man einen solche Veensmann bald auf diesem, bald auf jenem Wittich-Ufer bleichen sehen, dann ist stets das in der Nähe geweidete Vieh unruhig geworden und hat nicht fressen wollen; auch Töpfe hat derselbe bei sich stehen gehabt. Vor 300 Jahren hat hier einmal ein Wundermann wie ein Einsiedler gelebt, der das Orakel und der Helfer der ganzen Umgegend gewesen sein soll.