Der versteinerte Mensch bei Diespar

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Georg Theodor Grässe
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der versteinerte Mensch bei Diespar
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 62
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Dresden
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[62]
56) Der versteinerte Mensch bei Diespar.
Mündlich.

Wenn man von dem Dorfe Diespar nach Seußlitz in der Nähe von Meißen geht, erblickt man einen hohen Felsen, dessen eckige Kante einem Menschengesichte gleicht. Das Volk erzählt sich, es hätten in einer nahegelegenen Schlucht zwei Brüder gewohnt, die das Räuberhandwerk getrieben, aber beide ein Mädchen geliebt hätten, über deren Besitz sie in Streit gerathen wären. Das Mädchen habe aber endlich einem derselben den Vorzug gegeben, und dieser habe seine Geliebte über die Elbe auf der sogenannten Diebsfähre geführt, sein Nebenbuhler aber, als er das gesehen, habe sich aus Verzweiflung vom Berge herabstürzen wollen, sei aber von einem Zauberer in einen Felsen verwandelt worden.