Die Altstadt mit der Elbbrücke (Canaletto-Mappe)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Otto Richter
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Altstadt mit der Elbbrücke
Untertitel:
aus: Canaletto-Mappe
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1895
Verlag: Wilhelm Baensch, K. S. Hofverlagsbuchhandlung
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Dresden
Übersetzer: {{{ÜBERSETZER}}}
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel: {{{ORIGINALSUBTITEL}}}
Originalherkunft: {{{ORIGINALHERKUNFT}}}
Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[6]
IV.
Die Altstadt mit der Elbbrücke

vom Garten des Japanischen Palais aus aufgenommen 1748. Die Brücke, als steinern schon 1287 erwähnt, erscheint hier in der Gestalt, die sie durch den unter August dem Starken in den Jahren 1727 bis 1731 vom Oberlandbaumeister M. D. Pöppelmann ausgeführten Umbau erhalten hatte, wobei die frühere steinerne Zinneneinfassung durch eiserne Geländer ersetzt und das im Jahre 1670 zwei Pfeiler näher nach dem Schlosse zu errichtete Kruzifix auf dem höchsten Pfeiler aufgestellt worden war. Rechts stellt sich die katholische Hofkirche in der vollen Seitenansicht dar, dahinter ein Theil des Schlosses mit dem Thurme und den dreistöckigen Giebeln des Westflügels. Vorn liegen die Reste des beim Bau der Hofkirche abgetragenen Walles nach der Bastion Sol hin, wo man später eine Reihe kleiner Häuser errichtete, die grösstentheils von katholischen Geistlichen bewohnt wurden und auf die man den Namen des beim Kirchenbaue auf dem jetzigen Theaterplatze angelegt gewesenen „Italienischen Dörfchens“ übertragen hat. Links von der Hofkirche erblickt man die Vorderseite des Schlosses, überragt vom Kreuzthurme, sowie das damals noch mit hohem Giebel versehene Fürstenbergsche Haus an der Ecke der Augustusstrasse. (Oelgemälde Nr. 606 in der Königlichen Galerie.)


Bellotto Radierung Elbbrücke.jpg