Die Kirche auf dem Oybin

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Die Kirche auf dem Oybin
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 2. S. 229–230
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Erscheinungsort: Dresden
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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Bild
Ansicht der Klosterruine auf dem Oybin.jpg
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[229]
833) Die Kirche auf dem Oybin.

Am Abend des Allerheiligentages in der eilften Nachtstunde [230] bietet die Ruine auf dem Oybin ein sonderbares Schauspiel dar, denn da versammeln sich die kleinen Heimchen (Erdmännchen) in Menge, ordnen sich Paar und Paar, führen einen Priester in der Mitte und ziehen mit Wachskerzen in der Hand in die Ruinen der Kirche, wo sie sich alsdann in ihre unterirdischen Behälter begeben. Dann ertönt in feierlich ernsten Tönen die Orgel, man vernimmt Gesänge von lieblichen Melodien und hört den Priester das Hochamt halten.