Die Möllnische Pfandschaft

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Textdaten
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Autor: Ernst Deecke
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Titel: Die Möllnische Pfandschaft
Untertitel:
aus: Lübische Geschichten und Sagen, S. 77
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1852
Verlag: Carl Boldemann
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Erscheinungsort: Lübeck
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Quelle: Google, Commons
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43. Die Möllnische Pfandschaft.

Anno 1291 haben die Herzöge von Sachsen ihre Stadt Mölln an die von Lübeck für 9999 Mark 9 Schilling Lübscher Münze, in eitel Liljengulden, und 3 blaue Hasenwinde verkauft. Doch mochten sie oder ihre Erben dasselbe wiederlösen, um denselben Preis. Darauf haben die Möllnischen der Stadt Lübeck geschworen und gehuldet als ihren gewiesenen Herren.

Etliche hundert Jahr danach haben es die Sächsischen wieder begehrt, und zwar das Geld gebracht; aber die zu Lübeck begehrten auch die blauen Hasenwinde, und da sie die nicht bringen konnten, ist man zu Recht gegangen; was wohl hundert Jahr gewähret und wenig genützt.

Bemerkung

[390] Sie fällt 1359. vgl. Becker, Gesch. von Lübeck, 1, 273 f., wo auch die richtige Summe. Die Hasenwinde werden für Windhunde gehalten; übrigens fügen Andere noch einen Dornenstock ohne Knoten dazu.