Die Sammtfabrik von Carl und Ernst Berndt in Deuben im Plauenschen Grunde

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Diverse
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Sammtfabrik von Carl und Ernst Berndt in Deuben im Plauenschen Grunde
Untertitel:
aus: Album der Sächsischen Industrie Band 1, in: Album der Sächsischen Industrie. Band 1, Seite 67–68
Herausgeber: Louis Oeser
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1856
Verlag: Louis Oeser
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Neusalza
Übersetzer: {{{ÜBERSETZER}}}
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel: {{{ORIGINALSUBTITEL}}}
Originalherkunft: {{{ORIGINALHERKUNFT}}}
Quelle: Commons und SLUB Dresden
Kurzbeschreibung:
{{{SONSTIGES}}}
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[Ξ]
Album der Sächsischen Industrie Band 1 0137.jpg

Sammt-Fabrik von Carl und Ernst Berndt in Deuben.

[67]
Die Sammtfabrik von Carl und Ernst Berndt in Deuben im Plauenschen Grunde.
(Mit Abbildung.)


Unter den zahlreichen gewerblichen Etablissements, welche bei einer Wanderung durch den Plauenschen Grund von allen Seiten in das Auge fallen, begegnen wir, sind wir über Potschappel und Döhlen hinausgelangt, in dem von Dresden ein und eine halbe Stunde entfernten, an den Ufern der Weiseritz gelegenen Dorfe Deuben der Fabrik von Velvets und Velvetins von Carl und Ernst Berndt.

Dieses Etablissement ist an dem Fuße des hohen, weithinschauenden, auf seinem langgestreckten Rücken mit einem Steinkohlenschacht gekrönten Windberge und an dem Ufer der Weiseritz gelegen und besteht dasselbe aus

sieben Hauptgebäuden und
zwei Nebengebäuden,

zu welchen noch einige Ländereien gehören.

Die Fabrikation beschränkt sich lediglich auf Velvets und Velvetins, welche ihren Hauptabsatz nach den Staaten des Zollvereins finden.

[68] Die Fabrikate befanden sich bis jetzt allein auf sächsischen Ausstellungen und wurden durch die kleine goldne Medaille ausgezeichnet.

Die hier aufgestellte Dampfmaschine übt zehn Pferdekraft aus.

Das Geschäft wurde im Jahre 1844 durch die jetzigen Besitzer, die Herren Carl und Ernst Berndt gegründet.

Erwähnung verdient noch, daß der größte Theil der Fabrikgebäude von Erdstampfbau und Bodenbau (Steinkohlenasche) aufgeführt ist, und es hat sich diese Bauart weit besser gehalten als Stein- und Ziegelmauer, wobei ihre Herstellung weit weniger Kostenaufwand erfordert.