Die Steinbütte

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Textdaten
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Autor: Curt Mündel
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Titel: Die Steinbütte
Untertitel:
aus: Volkstümliches aus dem Elsass I, in: Alemannia, Band IX, S. 33
Herausgeber: Anton Birlinger
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1881
Verlag: Adolph Marcus
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Erscheinungsort: Bonn
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Quelle: Google-USA*, Commons
Kurzbeschreibung:
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[33] 12 Die Steinbütte

Oberhalb Reinhardsmünster bei Zabern, in der Nähe des Forsthauses Schäferplaz, ligt ein merkwürdiger Fels. Sorgfältig bearbeitet bildet er einen grossen Bottich. Von disem Felsen, der die Steinbütte genannt wird, erzält man, dass einst ein Abt von Maursmünster denselben bearbeiten liess für sein Kloster. Als derselbe fertig war und zu Tale gebracht werden sollte, vermochte man auf keine Weise die ungeheure Last zu bewältigen. Vergeblich bot der Abt jedem, der es vollbrächte sovil Silbergeld, als nötig wäre den Weg biß zum Kloster zu bedecken. –

Nach einer anderen Erzälung soll ein Mönch in sträflicher Liebe zu einer Nonne entbrannt sein. Zur Strafe wurde er von dem Abte verurteilt, den Felsen in mühsamer, langer Arbeit auszuhölen.