Die Stuarts

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Theodor Fontane
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Stuarts
Untertitel: Puritaner-Lied
aus: Gedichte, Seite 179
Herausgeber:
Auflage: 10. Auflage
Entstehungsdatum: 1895
Erscheinungsdatum: 1905
Verlag: J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Stuttgart und Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[179]
Die Stuarts.

(Puritaner-Lied.)

     „Sie dünken nach Gnad’ und göttlichem Recht
Sich dieses Landes Erben,
Und sind doch ein verloren Geschlecht
Und müssen alle sterben.

5
     „Sie machten von je den sündigen Leib

Zum Herrscher ihrer Seelen, –
Ihre Ahnfrau war das Babelweib,
Von dem die Bücher erzählen.

     „Sie mußten zweimal das Schaffott

10
Mit ihrem Blute färben,

Doch unversöhnt ist unser Gott:
Sie müssen alle sterben.

     „Sie konnten errichten Jehovah’s Thron,
Sie sind zu schwach befunden,

15
Nun klopfen an Thür und Thore schon

Ihres Hauses letzte Stunden.

     „Es kommt ein Wetter, es braust ein Strom,
Die Lüge muß verderben, – –
Die Stuarts stehen all zu Rom

20
Und müssen alle sterben.“