Die Teufelsstube

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Heinrich Gottlob Gräve
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Teufelsstube
Untertitel:
aus: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz, S. 166–167
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: F. A. Reichel
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Bautzen
Übersetzer: {{{ÜBERSETZER}}}
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel: {{{ORIGINALSUBTITEL}}}
Originalherkunft: {{{ORIGINALHERKUNFT}}}
Quelle: MDZ München, Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Volkssagen und volksthuemliche Denkmale der Lausitz 166.jpg
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[166]
LXX. Die Teufelsstube.

Muß demungeachtet – trotz den ihm vom Meister Melchior angethanenen Schurigeleien, Scherereien und all dem Harten, was er als Mühlenknappe erduldet – Lord Satanas in der wehrauer Gegend gefallen haben, indem er sich, als Ausgedinge, noch eine Stube daselbst [167] vorbehalten hat, die sich in dem dortigen Sandsteinfelsen befindet. Zwar ist es keine chambre garnie, noch weniger mit Schildereien, Büsten, Schnitzwerk u. dgl. versehen – es müßte denn mit den Augen des Beschauers sich ein Aehnliches, wie bei dem Landgrafen von Hessen, als ihm Eulenspiegel seine Malereien zeigte, zugetragen haben.

Da nun der höllische Uhu, gleich andern gekrönten Häuptern, auf dem Erdballe Reisen zu machen pflegt; so findet er sich am Tage vor Kreuzes-Erhöhung – wo es ihm in seiner Residenz nicht ganz heimlich seyn mag – daselbst ein, neckt und höhnt Menschen, schleudert feurige Klumpen herab und sendet gemeiniglich schädliches Ungeziefer der Umgegend.