Die Veltlinertraube

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Conrad Ferdinand Meyer
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Veltlinertraube
Untertitel:
aus: Gedichte, S. 56
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1882
Verlag: Verlag von H. Haessel
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer: {{{ÜBERSETZER}}}
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel: {{{ORIGINALSUBTITEL}}}
Originalherkunft: {{{ORIGINALHERKUNFT}}}
Quelle: Google-USA* und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[56]
Die Veltlinertraube.

Brütend liegt ein heißes Schweigen
Ueber Thal und Bergesjoch,
Evoë und Winzerreigen
Schlummern in der Traube noch.

5
Purpurne Veltlinertraube,

Kochend in der Sonne Schein,
Heute möcht’ ich unterm Laube
Deine vollste Beere sein!

Mein unbändiges Geblüte,

10
Strotzend von der Scholle Kraft,

Trunken von des Himmels Güte,
Sprengte schier der Hülse Haft!

Aus der Laube niederhangend,
Gluthdurchwogt und üppig rund,

15
Schwebt’ ich dunkelpurpurprangend

Ueber einem rothen Mund!