Die Weiber zu Weinsperg

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Textdaten
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Autor: Brüder Grimm
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Titel: Die Weiber zu Weinsperg
Untertitel:
aus: Deutsche Sagen, 2. Theil. S. 180
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Nicolai
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Google und Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
Siehe Weiber von Weinsberg
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[180]
481.
Die Weiber zu Weinsperg.
Cölner Chronik 1499. Bl. 169.

Vergl. Pfister Gesch. v. Schwaben II. 192. 193.


Als König Conrad III. den Herzog Welf geschlagen hatte (im Jahr 1140) und Weinsperg belagerte, so bedingten die Weiber der Belagerten die Uebergabe damit: daß eine jede auf ihren Schultern mitnehmen dürfte, was sie tragen könne. Der König gönnte das den Weibern. Da ließen sie alle Dinge fahren, und nahm ein jegliche ihren Mann auf die Schulter und trugen den aus. Und da des Königs Leute das sahen, sprachen ihrer viele, das wäre die Meinung nicht gewesen, und wollten das nicht gestatten. Der König aber schmutzlachte und thät Gnade dem listigen Anschlag der Frauen: „ein königlich Wort – rief er – das ein Mal gesprochen und zugesagt ist, soll unverwandelt bleiben.“