Dis weren wūnekliche tage

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Textdaten
Autor: Hartmann von Aue
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Titel: Dis weren wūnekliche tage
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aus: UB Heidelberg 187r
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Entstehungsdatum: 13. Jahrhundert
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Quelle: UB Heidelberg
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[187r]

Dis weren wūnekliche tage·
d̾ ſi mit froͤidē moͤhte lebē·
nv hat mir got ein ſwere klage·
zedirre ſchoͤnē zit gegebē·
der mir leid̾ niem̾ wirdet bv̊s·
ich han v̾loꝛn einen man·
dc ich fúr war wol ſpꝛechē mv̊s·
dc wib nie liebern frúnt gewan·
do ich ſin pflac do froͤit er mich·
nv pflege ſin got der pfliget ſin bas dāne ich·

Min ſchade wer niemāne reht erkant·
ern dúhte in groſſer klage w̾t·
an dē ich trúwe vn̄ ere ie vant·
vn̄ ſwas ein wib an māne gert·
d̾ iſt al zegehes mir benômē·
des mac mir vnz an minē tot·
niemer niht zeſtattē komē·
ine mvͤſſe lidē ſende not·
d̾ nv iht liebers ſi beſchehē·
dú lâſſe ǒch dc an ir geberdē ſehen·

Got hat vil wol zv̊ zir getan·
ſit lieb ſo leides ende git·
dú ſich ir beider hat erlan·
der get mit froͤidē hin dú zit·
ich han klage ſi manigē liehtē tag·
Vn̄ ir gemv̊te ſtet alſo·
dc ſi mir niht gelǒben mag·
ich bin vō liebe woꝛdē fro·
ſol ich der iare w̾den alt·
dc giltet ſich mit leide tvſent valt·