Göttermahl

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Textdaten
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Autor: Conrad Ferdinand Meyer
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Titel: Göttermahl
Untertitel:
aus: Gedichte, Seite 76
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1882
Verlag: Verlag von H. Haessel
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Google-USA* und Scans auf Commons
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[76]
Göttermahl.


Wo die Tannen finst’re Schatten werfen
Ueber Hänge goldbesonnt,
Unverwundet von der Firne Schärfen
Blaut der reine Horizont,

5
Wo das Spiel den rastlos weh’nden Winden

Kein Gebälk und keine Mauer wehrt,
Wo, wie einer dunkeln Sorge Schwinden,
Jede Wolke sich verzehrt,

Wo das braune Rind wie Juno schauend

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Weidet und mit heller Glocke tönt,

Wo das Zicklein lüstern wiederkauend
Den bemoosten Felsen krönt,

Schlürf’ ich kühle Luft und wilde Würzen,
Mit den sel’gen Göttern kost ich da –

15
Die mich nicht aus ihrem Himmel stürzen –

Nectar und Ambrosia!