Geschichte von Kloster Heilsbronn/Mörlach

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[469]
34. Mörlach,

Weiler bei Herrieden. 1374 kaufte dort der 19. Abt Arnold für [470] 28 Pfund Gefälle von Friz Schem. An dem Kaufbriefe ist das Siegel der Stadt Ornbau und des Hans Schenk von Lütershusen. Es waren dort mehrerlei Dorfherrschaften, z. B. Anastasia Freitagin und ihr Hauswirth Hans Neufer, Bürger zu Hall. Von diesen Eheleuten kaufte 1479 der 23. Abt Wegel nebst andern Gütern in der Umgegend auch ein Gut in Mörlach. Ein Konrad Freitag besaß schon 1461 daselbst Gefälle, vertauschte sie aber an die Familie von Krailsheim. Späterhin finden wir dort eichstättische, deutschordenische, seckendorfische und heilsbronnische Unterthanen, welche viel zu leiden hatten von den Schafherden der zu Wiesethbruck wohnenden Wittwe von Haldermannstetten und ihres Sohnes Christoph. Die Beschädigten suchten Schutz bei dem 30. Abt Wirsing und den übrigen Dorfherren.