Geschichte von Kloster Heilsbronn/Steinhof

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Wikipedia-logo.png Steinhof (Neuendettelsau) in der Wikipedia
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[281]
61. Steinhof,

Einzelhof (jetzt zwei Häuser) bei Weißenbronn. Ein Kaufbrief von 1340 lautet: „Ich Götz von Vestenberg[1] und ich Frau Agnes, seine Wirthin, thun kund, daß wir verkauft haben dem Kloster zu Halsbrunn unsern Hof, den Steinhof, und gültet alle Jahr 6 Sra. Korn etc. Die haben uns dafür gegeben 160 Pfund guter Heller. Und setzen zu Bürgen Ritter Burkhard von Seckendorf, Vogt zu Onolzbach, Heinrich von Otlingen, Albert und Conz von Vestenberg, welche manen und laisten: Herr Burkhard zu Onolzbach, der von Otlingen zu Wizenburg, die von Vestenberg zu Windsbach.“ Über einen am 6. Dez. 1506 im Steinhof verübten Raub und dessen Bestrafung durch die prompte Justiz der heilsbronner Laienbrüder siehe Bd. I beim 25. Abt. Der Steinhof, zu welchem 168 Morgen Äcker und [282] 17 Tgw. Wiesen gehörten, verödete im 30jährigen Kriege und fiel der Herrschaft heim. Haus, Hofhaus und Scheune brannten zwar nicht ab, standen aber Jahre lang öde und verfielen. Erst im zweiten Jahre nach dem Kriege fand sich ein Käufer, Craft, welcher in dem etwas besser erhaltenen Hofhause wohnen mußte, da das Wohnhaus täglich den Einsturz drohte. Er erhielt das ganze zehntfreie Gut für 120 fl.


  1. Vgl. Stillfried S. 206.