Hermann Knaur und der Kaiser von Mexico

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Hermann Knaur und der Kaiser von Mexico
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 17, S. 272
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1865
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[272] Hermann Knaur und der Kaiser von Mexico. Gewiß wird allen Lesern unseres Blattes die Mittheilung interessant sein, daß soeben der talentvolle deutsche Bildhauer Hermann Knaur in Leipzig, dessen neuer Gellertstatue die „Gartenlaube“ erst vor Kurzem Aufsatz und Bild gewidmet hat, vom derzeitigen Kaiser von Mexico mit einem sehr umfänglichen künstlerischen Auftrage betraut wurde. Knaur hatte dem damaligen Erzherzoge Maximilian für sein schönes Schloß an der Adria, Miramar, bereits verschiedene Marmorbüsten geschaffen, nun soll er, wahrscheinlich für den Thronsaal der neuen Kaiserresidenz, die Büsten einer ganzen Reihe von Kaisern in Marmor ausmeißeln und zwar von Alexander dem Großen, von Julius Cäsar, Augustus, Antoninus Pius, Marc Aurelius, Carl dem Großen, Carl dem Fünften, Peter dem Ersten, Napoleon dem Ersten und Napoleon dem Dritten. Außerdem wünscht der Beherrscher Mexico’s noch eine Portraitbüste Alexander von Humboldt’s für sein Arbeitscabinet zu erhalten, und auch diese liefert ihm der tüchtige Leipziger Meister. Wir aber freuen uns von Herzen, daß dem wackern Manne, dessen Bescheidenheit eine heutzutage wahrhaft seltene, diese neue Anerkennung zu Theil worden ist.