In Hamburg

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: unbekannt
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: In Hamburg
Untertitel:
aus: Erotische Volkslieder aus Deutschland, S. 48–49
Herausgeber: Hans Ostwald
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: [1910]
Verlag: Eberhard Frowein
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Princeton-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[48]

In Hamburg

Ich kehrte einst in Hamburg ein,
Beim hellen lichten Mondenschein.
Ich wollt mal strippen, strappen, struh.
Dirallalla, struh dirallalla!

5
Die ganze Nacht.

Da kam ich vor ein großes Haus;
Ein hübsches Mädchen schaut’ hinaus,
Hier können Sie strippen, strappen,
Ach lieber Herr, kommen Sie doch rein,

10
Wir sind ja beide ganz allein.

Sie legte sich auf’s Kanapee
Und hob die Röcklein in die Höh’.
Da sollt’ ich nun und konnte nicht,

[49]

Da sollt’ ich nun drei Mark bezahlen

15
Und wußte nicht wofür sie waren.

Da ging ich nun zur Polizei
Und meldete die Schweinerei.

 Norddeutschland