Irrfürendes Liecht

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Textdaten
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Autor: Curt Mündel
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Titel: Irrfürendes Liecht
Untertitel:
aus: Elsaeszische Sagen, in: Alemannia, Band XI, S. 25
Herausgeber: Anton Birlinger
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1883
Verlag: Adolph Marcus
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Erscheinungsort: Bonn
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA*, Commons
Kurzbeschreibung:
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[25] 13 Irrfürendes Liecht

Am Fuße des Odilienberges ligt in der Ebene ein Stück Wald. Dort zeigt sich oft ein helles Liecht. Ein Förster, der noch jezt lebt, glaubte einen Holzfrevler erwischen zu können und schlich dem Liechte nach. Dasselbe gieng immer vor im her und lockte in in das Gebirge hinein. Als er es endlich erreicht zu haben glaubte, fur es mit lautem Zischen und Geprassel hoch in die Lüfte und erlosch. Der Förster fand sich im Dunkeln allein an einem wilden verrufenen Ort, weit ab von seinem Hause, mühselig wurde im der Rückweg. Einige Tage später fand man einen Bäcker aus der Gegend weit ab vom Wege tot im Walde. Das Volk glaubte, daß auch er dem Liechte gefolgt und nicht so gut als der Förster davongekommen sei.