Johann Scheible

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Johann Scheible
Johann Scheible
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J. Scheible, Johannes Scheible
Pseudonyme: Willibald Cornelius; Demokritos
* 1809 in
† 6. August 1866 in Stuttgart
deutscher Buchhändler und Verleger in Stuttgart
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GND-Nummer 11719316X
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DNB: Datensatz, Rohdaten, Werke

Herausgeberschaft[Bearbeiten]

  • Das Kloster : weltlich und geistlich; meist aus der ältern deutschen Volks-, Wunder-, Curiositäten- und vorzugsweise komischen Literatur; zur Kultur- und Sittengeschichte in Wort und Bild. Stuttgart 1845–1850
    • 1: Volksprediger, Moralisten und frommer Unsinn: Sebastian Brands Narrenschiff mit Geilers von Kaisersberg Predigten darüber und Thomas Murner's Schelmenzuft, vollständig nach den alten Drucken und ihren bildlichen Darstellungen, 1845 Google
    • 2: Doctor Johann Faust. 1: I. Faust und seine Vorgänger (Theophilus, Gerbert, Virgil etc.); II. Georg Rudolf Widman's Hauptwerk über Faust; III. Faust's Höllenzwang; IV. Wortgetreuer Abdruck der ersten Auflage des ersten Buchs über Faust, von 1587. (Bisher im Zweifel gezogen, nun aufgefunden), 1846 Google
    • 3: Doctor Johann Faust. 2: Christoph Wagner, Faust's Famulus. Don Juan Tenorio von Sevilla; die Schwarzkünstler verschiedener Nationen und die Beschwörer von Hölle und Himmel um Reichthum, Macht, Weisheit und des Leibes Lust., 1846 Google
    • 4: Der Theuerdank : nach der Ausgabe von 1519; Thomas Murners Schriften und sein Leben, nebst dessen Narrenbeschwörung und der Spottschrift: Ob der König von England ein Lügner sey oder Luther. 1846 Google = Internet Archive
    • 5: Doctor Johann Faust. 3: Die Sage vom Faust bis zum Erscheinen des ersten Volksbuches, mit Literatur und Vergleichung aller folgenden; Faust auf der Volksbühne, in den Puppen- oder Marionettenspielen; Zauber-Bibliothek des Magiers: Höllenzwang. – Drei- und vierfacher Höllenzwang. – Der große Meergeist. – Wunderbuch. – Der schwarze Rabe. – Geister-Commando.– Praxis magica. – Schätzeheber u.s.w., 1847 Google
    • 6: Die gute alte Zeit. 1: Zur Geschichte hauptsächlich des Stadtlebens, der Kleidertrachten, des Hauswesens, der Kinderspiele, Tanzfreuden, Gaukler, Bankette, Frauenhäuser, magischen Mittel, Kirchenfeste, Pilgerfahrten etc. Aus Wilhelm von Reinöhls handschriftlichen und artistischen Sammlungen, 1847 Google, Google = MDZ München, MDZ München
    • 7: Der Festkalender : enthaltend: Die Sinndeute der Monatszeichen, die Entstehungs- und Umbildungsgeschichte von Naturfesten in Kirchenfeste, Schilderung der an denselben vorkommenden Gebräuche und Deutung ihrer Sinnbilder; Charakteristik der an den 366 Tagen des Schaltjahrs verehrten Blutzeugen und Glaubenshelden mit Wort und Schwert; Deutung vieler Wundererzählungen, etc. Nork, F., 1847 Google
    • 8: Johann Fischart Geschichtklitterung und Aller Praktik Großmutter; Thomas Murner's Gäuchmatt, nebst mehreren Satyren wider ihn: Concilium und Reichstag von Utz Eckstein, Novella u.s.w., 1847 Google
    • 9: Mythologie der Volkssagen und Volksmärchen : eine Darstellung ihrer genetischen Entwicklung, Nork, F., 1848 Google
    • 10: Johann Fischarts Flöhhatz, Weibertratz, Ehezuchtbüchlein, Podagrammisch Trostbüchlein sammt zehen kleineren Schriften; Thomas Murners Vom Lutherischen Narren, Kirchendieb- und Ketzerkalender, und sieben Satyren wider ihn: Karsthans, Murnarus, Leviathan u.s.w., 1848 Google = MDZ München
    • 11: Doctor Johann Faust. 4: Die Geschichte vom Faust in Reimen nach dem einzigen bekannten Exemplar von 1587 in der Bibliothek zu Kopenhagen; Wie deutschen Volksbücher von Faust und Wagner; und die Historien von den Zauberern Baco, Zyto, Bruder Rausch und vielen Andern, 1849 Google
    • 12: Die Sitten und Gebräuche der Deutschen und ihrer Nachbarvölker : mit Bezugnahme auf Mythen und Volkssagen, Nork, F., 1849 Google
  • Bibliothek der Zauber-, Geheimniß- und Offenbarungs-Bücher und der Wunder-Hausschatz-Literatur aller Nationen in allen ihren Raritäten und Kuriositäten:
    • 1–5: Doktor Johannes Faust's Magia naturalis et innaturalis oder Dreifacher Höllenzwang, letztes Testament und Siegelkunst. Nach einer kostbar ausgestatteten Handschrift in der Herzoglichen Bibliothek zu Koburg herausgegeben in 5 Abtheilungen. Stuttgart 1849. 1. Google; 2. Google; 3. Google; 4. Google; 5. Google
    • 6: Das sechste und siebente Buch Mosis : das ist: Mosis magische Geisterkunst, das Geheimniß aller Geheimnisse; wort- und bildgetreu nach einer alten Handschrift. Stuttgart 1849. Google
    • 7–8: Die Nachtseite der Natur oder Geister und Geisterseher. Von Catherine Crowe. Nach der zweiten englischen Ausgabe übersetzt von Carl Kolb. Stuttgart 1849. 1. Google; 2. Google
    • 9–10: Die erstaunlichen Bücher des großen Arztes, Sehers und Schicksals-Propheten Nostradamus. In's Deutsche übertragen und dem Verständnisse aufgeschlossen von Eduard Roesch. Stuttgart 1850. 1. Google; 2. Google
    • 11–12: Die sibyllinischen Orakel oder die Aussprüche und Weissagungen der alten Sibylle über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Welt. Aus alten Schriften in deutscher Uebertragung mit Einleitung und erläuternden Anmerkungen von Richard Clemens. Stuttgart 1851. 1. Google; 2. Google
    • 13–14: Doctor Faust's Bücherschatz. Stuttgart 1851. 1. Google; 2. Google
    • 15: Die sympathetisch-magnetische Heilkunde in ihrem ganzen Umfange : oder die Lehre von der Transplantation der Krankheiten, die Amulete, die Signaturen u.s.w. zum ersten Male ausführlich nach den Schriften der Paracelsisten erläutert und mit einer reichhaltigen Sammlung von Vorschriften zu sympathetischen Kuren ausgestattet. Stuttgart 1851. Google
  • Kleiner Wunder-Schauplatz der geheimen Wissenschaften, Mysterien, Theosophie, göttlichen und morgenländischen Magie, Naturkräfte, hermetischen und magnetischen Philosophie, Kabbala und andern höhern Kenntnisse, Divination, Offenbarung, Vision, Combination und schwer begreiflichen Thatsachen. Nach alten Hand- und Druckschriften und Erscheinungen der Neuzeit. Zugleich als Beiträge zur Geschichte der Kultur und Litertur, des Mysticismus, der religiösen Sekten, geheimen Ordensverbindungen und dahin bezüglichen Curiositäten.
    • 1: Hermetis Trismegisti Einleitung ins höchste Wissen: von Erkenntniß der Natur und des darin sich offenbarenden großen Gottes, 1855 Google
    • 3: Drei Bücher der magnetischen Heilkunde, worin sowohl die Theorie und Praxis dieser Wissenschaft enthalten ist, viele geheime Naturwunder geoffenbart, die bisher unbekannten Wirkungen des Lebensgeistes enthüllt und die Fundamente dieser ganzen verborgenen Kunst mit den stärksten, auf Erfahrung gestützten Beweisgründen dargestellt werden. Den Liebhabern der geheimen Philosophie gewidmet von dem Verfasser William Maxwell, schottisch-britischem Arzte. Herausgegeben von Georg Frank, Med. und Phil. D. Dekan und Senior der medicinischen Facultät, Rector der Universität Heidelberg etc. Aus dem Lateinischen, 1855 Google
    • 5–6: Die Mysterien des Schlafes und Magnetismus, oder Physiologie des natürlichen und magnetischen Somnambulismus in Erzählungen und Anekdoten. Die Physik des Tischrückens, natürliche Erklärung der dabei vorkommenden Bewegung. Von A. Debay. Aus dem Französischen. 1855, 1. Band Google, 2. Band Google
    • 7–11: Heinrich Cornelius Agrippa's von Nettesheim Magische Werke sammt den geheimnißvollen Schriften des Petrus von Abano, Pictorius von Villingen, Gerhard von Cremona, Abt Tritheim von Spanheim, dem Buche Arbatel, der sogenannten Heil. Geist-Kunst und verschiedenen anderen. Zum ersten Male vollständig in's Deutsche übersetzt. 5 Theile, 1856. 1: Google, 2: Google und Library of Congress, 3: Google, 4: Google, 5: Google [Band 5 mit Seitenverlust]
    • 12: Heinrich Heine, der Unsterbliche. Eine Mahnung aus dem Jenseits. Nur Tatsächliches, keine Dichtung, 1857 Google
  • Der Schatzgräber in den literarischen und bildlichen Seltenheiten, Sonderbarkeiten etc. hauptsächlich des deutschen Mittelalters. 1846–1848
    • 1: Die Sage von Doctor Johannes Faust, von Heinrich Düntzer. Google
    • 2: Flagellum salutis; oder, Heilung durch Schläge in allerhand schweren Krankheiten von Paullini. (Nach der Auflage von 1698). Wunderbare Kuren durch Musik. Von F. E. Niedren. Lebensverlängerung bis auf 115 Jahre durch den Hauch junger Mädchen. Google
    • 3–4: K. F. Paullini's heilsame Dreck-Apotheke, 1847. Band 1: wie nemlich mit Koth und Urin die meisten Krankheiten und Schäden glücklich geheilet worden. Nach der vollständigsten Auflage von 1714. Google, Google, Band 2: Von dem Nutzen des Geißelns in medizinischer und physischer Beziehung Google
    • 5: Die Baseler Todtentänze in getreuen Abbildungen: Nebst geschichtlicher Untersuchung, so wie Vergleichung mit den übrigen deutschen Todtentänzen, ihrer Bilderfolge und ihren gemeinsamen Reimtexten. Sammt einem Anhange: Todtentanz in Holzschnitten des fünfzehnten Jahrhunderts, Google, Anhang Google
    • 6–8: Die deutschen Volksbücher von Johann Faust, dem Schwarzkünstler, und Christoph Wagner, dem Famulus. Von Karl Alex. Freiherrn v. Reichlin-Meldegg, 1848 Internet Archive = Google
      • Band 1: Ursprung, Inhalt und Bedeutung des ältesten Faustbuches Google,
      • Band 2: Die spätern Darstellungen der Faustsage in Deutschland. Verbreitung der Faustsage außerhalb Deutschlands. Die angeblichen Schriften des Schwarzkünstlers Faust. Christoph Wagner, der Famulus. Ursprung, Zeit und Charakter der Sage von Christoph Wagner. Die Sage von Christoph Wagner, dem Famulus von 1593. Verbreitung der Wagnersage und spätere Nachahmungen der Faust- und Wagnergeschichte Google (2 und 3)
      • Band 3: Die dichterischen Darstellungen der Faustsage, Schluß und Anhänge. Anhang 1: Vergleichung der Auffschriften in den Ausgaben des Faustbuches von 1587 und 1588. Anhang 2: Vergleichung der Aufschriften des Faustbuches von 1587 und der französischen Faustsage von Victor Palma Cayet nach der Ausgabe v. 1674 (ursprünglich, Paris, 1598). Anhang 3: Gedicht Göthe's, zur Erklärung seiner Faustdichtung gehörig Google
  • Jakob Sutor's künstliches Fechtbuch zum Nutzen der Soldaten, Studenten und Turner. Stuttgart, 1849 Google
  • Der Vampyr in den Pariser Friedhöfen. Ein höchst interessanter Criminalfall der neuesten Zeit; zunächst für Psychologen und Aerzte. Aus dem Französischen der Gazette des Tribunaux. Stuttgart 1849 Google
  • Die fliegenden Blätter des XVI. und XVII. Jahrhunderts: in sogenannten Einblatt-Drucken, mit Kupferstichen und Holzschnitten; zunächst aus dem Gebiete der politischen und religiösen Caricatur. Aus den Schätzen der Ulmer Stadtbibliothek. Stuttgart 1850. Google, Google
  • Die Geschichte vom Doctor Faust in Reimen. Nach dem Unicum von 1587 in Neudeutscher Bearbeitung. Stuttgart 1853 HAAB Weimar, Google