Joseph Süß Oppenheimer

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Joseph Süß Oppenheimer
Joseph Süß Oppenheimer
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Joseph Ben Issachar Süßkind Oppenheimer; auch diffamierend: „Jud Süß“
* Februar 1698 oder März 1698 in Heidelberg
† 4. Februar 1738 in Stuttgart
deutscher Finanzmakler und Bankier
Bild: Spottdarstellung mit dem Galgen als Wappen
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GND-Nummer 118757733
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DNB: Datensatz, Werke

Zeitgenössische Schriften[Bearbeiten]

  • Christoph David Bernard: Ausführlicher Discurs mit einem seiner guten Freunde, von allem, was ihme in den drey letzten Tagen des unglücklichen Jud Süß Oppenheimers, vornemlich von seiner Beicht, Glaubens-Bekanntniß, und Ablaß, auch zukünftigen Sünden und andern merckwürdigen Vorfallenheiten bekannt worden, Tübingen 1738 Judaica Frankfurt
  • Wilhelm Johann Christian Casparson: Leben und Tod des berüchtigten Juden, Joseph Süß Oppenheimers, aus Heidelberg : oder kurze und zuverläßige Nachrichten, von dessen Herkunft, geschwinden Erhebung, lasterhaftem Leben und plötzlichen Falle. Nebst einem Vorbericht, wie die bisher heraus gekommenen Nachrichten, von diesem Juden, mit Unterschied zu lesen sind, Frankfurt 1738 UB Frankfurt/M.
  • Betrachtung, welche über den gewesenen Würtembergischen Geheimden Rath, wie auch Cabinet-Minister und Financien-Director, nemlich, den stadt- und land-bekannten Juden Süß-Oppenheimer genannt, kürtzlich abgefasset, und in wohl-gesetzten Reim-Zeilen zusammen getragen worden / von Marcomanno (= Gottfried Tilgner), 1737 UB Frankfurt/M.
  • Frolockender Glücks-Wunsch und freudiges Jubel-Geschrey bey dem wohlverwahrten Auszuge des fameusen Juden und Ertz-Land-Betriegers Joseph Süß Oppenheimer von Stuttgard nach Hohen-Neuffen und Asperg, und von daher den 4ten Febr. 1738 zum Galgen und denen Teuffeln, in einem kurzgefaßten Carmine, worinnen dessen vornehmste Verbrechen und Schindereyen angemercket / entworffen von den hart beträngt gewesenen Würtenbergischen Unterthanen, 1738 Judaica Frankfurt
  • Frolockender Glücks-Wunsch und freudiges Jubel-Geschrey bey dem wohl-verwahrten Auszuge des fameusen Juden und Ertz-Land-Betrügers Süß Oppenheimers, von Stuttgard nach Hohen-Neiffen, und von daher zum Galgen und denen Teuffeln, in einem kurtzgefaßten Carmine, worinnen dessen vornehmste Verbrechen und Schindereyen angemercket, entworffen von denen hart beträngt gewesenen würtenbergis. Unterthanen, 1738 UB Frankfurt/M.
  • Gespräch zweyer unter dem Stuttgardter Galgen zusammen gekommener würtenbergischen Bauren, nemlich Hanß Michel Sauren, von Plieningen ob der Staig und Veit Dudiums, von Wurmberg unter der Staig, von des famosen Jud Süßen Leben und Ende, mit untermengtem curieusen raisonement, 1738 Judaica Frankfurt
  • Kurtze und deutliche Lebens-Beschreibung des nunmehro am Galgen erblaßten Landbetrügerischen Joseph Süß Openheimers, worinnen dessen Geburt, Erziehung, fast unglaubliches Glück und wohlverdienter Fall, da er den 4ten Febr. 1738 vor Stuttgard mit dem Strang hingerichtet wurde, auf das deutlichste beschrieben wird, „Cana, Galiläa“ 1738 UB Frankfurt/M.
  • Lebens-Lauff und Ende deß noch vor einem Jahr hochangesehenen Hoch-Fürstl. Würtembergischen sogenandt- Geheimbden Finanzien-Raths und Cabinets-Fiscalis, den 4. Febr. aber dieses 1738. Jahrs Gerechtest-justificirten Lands-verderblichen Juden Joseph Süß Oppenheimers … / Jedermann zu einem abscheulichen Exempel und Spectacul in Druck und Kupffer heraus gegeben zu Augspurg von Romanus Heyd, Augsburg 1738 UB Frankfurt/M.
  • Lebens-Lauff und Ende des noch vor einem Jahr hochangesehenen fürstlich würtembergischen Geheimbden Finanzien-Raths und Cabinets-Fiscalis, den 4. Febr. aber dieses 1738 Jahrs gerechtest justificierten landsverderblichen Juden Joseph Süß Oppenheimers aus der Pfalz, wie solcher zum frolocken der gedruckten Unterthanen, vor Stuttgard draussen an den grossen eisernen Galgen, 1738 UB Frankfurt/M.
  • Merckwürdige Staats-Assemblée in dem Reiche derer Todten zwischen einem gantz besondern Klee-Blat: oder dreyen unartigen Staats-Ministern, nemlich: dem Duc de Hipperda, dem Grafen von Hoymb und dem Juden Süß-Oppenheimer, Amsterdam 1738 UB Frankfurt/M.
  • Nachricht von den letzten Stunden des Juden Joseph Süß Oppenheimers, wie sich dieser Jude in denselben so wohl zu Hohen-Aschberg, als auch zu Stuttgard auf dem Herren-Hauß und beym Gericht gegen die Herren Geistliche, als Herrn M. Georg Cunrad Rieger, Herr M. Repet. Hofmann, Herr M. Chrisoph Cunrad Heller, aufgeführet, Frankfurt 1738 UB Frankfurt/M.
  • Kurtze und deutliche Lebens-Beschreibung der eingefleischten Teufels-Bruth Juden Joseph Süß Oppenheimers, worinnen dessen Geburth, Erziehung, fast unglaubliches Glück und wohl verdienter Fall auf das deutlichste beschrieben wird / von Veramando (= Johann Zacharias Gleichmann), „Cana in Galiläa“, um 1738 UB Frankfurt/M.
  • Wahrhaffte und gründliche Relation was sich in den letzten Stunden mit dem ehemalig Württembergischen Finanzien Directore, anjetzo aber fameusen Ertz-Dieb und Land-Betrüger-Juden Joseph Süß Oppenheimer zugetragen … nebst. e. Anh., d. Handlung des Vicarii Hoffmanns betreffend, Augsburg 1738 UB Frankfurt/M.
  • Weil Ioseph Süß so sehr thät steigen, mußt er den Halß zur Hanff Schnur beugen: wahrhaffte Vorstellung und ausführliche Beschreibung des eisernen Galgens an welchen die Alchymisten, Goldmacher, und andere zu Stuttgardt gehenckt worden, 1738 UB Frankfurt/M.
  • Wohl-ausgearbeiteter Willkomm; an den Welt-berüchtigten Juden Süß und seine Cameraten, zu Hohen-Neuffen gerichtet; nebst noch einem Extra-Schreiben von dem falschen Müntzwesen, 1737 UB Frankfurt/M.

Belletristik[Bearbeiten]

Digitalisierte handschriftliche Dokumente[Bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Curt Elwenspoek: Jud Süß Oppenheimer. Der große Finanzier und galante Abenteurer des 18. Jahrhunderts. Erste Darstellung auf Grund sämtlicher Akten, Dokumente, Überlieferungen. Süddeutsches Verlagshaus, Stuttgart 1926 UB Frankfurt/M.
  • E. G. Fried: Eine Geschichtslüge. Der „Schwindler und Betrüger“ Jud Süß in: Menorah, 8. Jg. (1930), Heft 9-10 (September 1930), S. 444–450 Compact Memory
  • Rudolf KraußOppenheimer, Joseph Süß. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 37. Duncker & Humblot, Leipzig 1894, S. 180–183
  • Manfred Zimmermann: Josef Süss Oppenheimer, ein Finanzmann des 18. Jahrhunderts. Ein Stück Absolutismus- und Jesuitengeschichte. Nach den Vertheidigungs-Akten und den Schriften der Zeitgenossen. Rieger, Stuttgart 1874 UB Frankfurt/M.