Lied vom Eisen

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Autor: Johann Peter von Hornthal
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Titel: Lied vom Eisen
Untertitel:
aus: Wünschelruthe - Ein Zeitblatt. Nr. 18, S. 69.
Herausgeber: Heinrich Straube und Johann Peter von Hornthal
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Vandenhoeck und Ruprecht
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Erscheinungsort: Göttingen
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Quelle: Scans auf Commons
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[69]
Lied vom Eisen.
(1816).

     Eisen hält die Welt zusammen,
Ist der Berge ew’ger Grund,
Eisen schlägt die hellen Flammen,
Giebt des Lebens Urkraft kund.

5
     Eisen rollt im Menschenherzen

Stählt die schwer bedrängte Brust,
Daß sie siegend aus den Schmerzen
Ringe nach des Himmels Luft.

     Eisen schirmt der Liebe Garten.

10
Frauenschönheit, Frauenehr’,

Diesen Blumen, engelzarten,
Ist es eine feste Wehr.

     Eisern ist die deutsche Treue,
Eisern ist der Deutsche Sinn,

15
Eisern Deutscher Bundesweihe,

Eisen unsres Volks Gewinn.

     Denn es hat das Heil gerettet,
Hat für Freiheit uns bewehrt,
Knechtesfesseln, starr umkettet,

20
Wurden all’ zum Racheschwert.


     Und es ist der Herr geschritten
Mit dem Eisen uns voran:
Eisern Kreutz in Heeres Mitten,
Du brachst unsre Siegesbahn!

25
     Also laßt uns ewig preisen,

Deutsche, unsres Eisens Kraft!
Herrlich hast ja, deutsches Eisen,
Du erprobt die Gotteskraft.

Hornthal.