Nachtgeräusche

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Conrad Ferdinand Meyer
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Nachtgeräusche
Untertitel:
aus: Gedichte
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1882
Verlag: Verlag von H. Haessel
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Scans auf Commons,
S. 8
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[8] Nachtgeräusche.

Melde mir die Nachtgeräusche, Muse,
Die ans Ohr des Schlummerlosen fluthen!
Erst das traute Wachtgebell der Hunde,
Dann der abgezählte Schlag der Stunde,

5
Dann ein Fischer–Zwiegespräch am Ufer,

Dann? Nichts weiter als der ungewisse
Geisterlaut der ungebrochnen Stille,
Wie das Athmen eines jungen Busens,
Wie das Murmeln eines tiefen Brunnens,

10
Wie das Schlagen eines dumpfen Ruders,

Dann des Schlummers leise leise Tritte.[WS 1]


Anmerkung (Wikisource)

  1. In der Ausgabe von 1892: „Dann der ungehörte Tritt des Schlummers.“ Quelle: Zeno.org