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Orientalische Sprüche (Die Gartenlaube 1885)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor:
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Titel: Orientalische Sprüche
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 35, S. 574
Herausgeber: Ernst Ziel
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Erscheinungsdatum: 1885
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Orientalische Sprüche.

Willst Du die Feinheit des Goldes erkennen? Reibe es auf dem Prüfstein. – Die Kraft eines Ochsen? Belade ihn. – Das Wesen eines Mannes? Höre ihm zu. – Die Gedanken eines Weibes? Kein Mittel. Hindostanisch. 

Höfliche Leute sind besonders dienstfertig, wenn ihre Liebe sich anderswohin gewendet hat. Indisch (Kalidasa). 

Glückselig ist der Mann, der sein eigenes Brot ißt. Genieße Dein Eigenthum in der Freude des Herzens! Was Du nicht hast, erarbeite Dir. Altägyptisch. 

Um eines Wortes willen wird ein Mensch für weise gehalten, um eines Wortes willen für thöricht. Wir sollten sorgsam sein in dem, was wir sagen. Chinesisch (Konfucius).