RE:Χρυσοῦν θέρος

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,2 (1899), Sp. 2522
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Xρυσοῦν θέρος (Strab.) oder χρυσᾶ θέρη, das sind wohl in erster Linie goldne Ähren, weihten die Metapontier (Strab.), Apolloniaten und Myrinaeer (Plut.) als Erstlinge reicher Ernten nach Delphi. Es handelt sich offenbar nicht um alljährliche Gaben, wie sie deren die eleusinische Göttin mehrfach verlangt und zeitweilig auch bekommen hat, sondern um einmalige, in Delphi noch später gezeigte Weihgeschenke, Strab. VI 265. Plut. de Pyth. or. 401. 402. K. O. Müller Dorier¹ I 265. 269. Preller-Robert Griech. Myth. I 260. 261, 1. Ob die Ähre auf den metapontinischen Münzen nur gerade auf dieses χ. θ. geht, wie ausser den vorher Genannten auch Head HN 62 meint, mag dahingestellt bleiben.