RE:Agoratos
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| Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft | |
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| geborener Sklave, Sohn des Eumares, in der 13. Rede des Lysias | |
| Band I,1 (1893) Sp. 885 | |
| Scan: 885, OCR | |
| Register I,1 | Register a |
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Zitierempfehlung Johannes Kirchner: Agoratos. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band I,1 (1893), Sp. 885, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Agoratos | |
Agoratos (Ἀγόρατος). Gegen ihn die etwa im J. 398 gehaltene 13. Rede des Lysias. Ein geborener Sklave, Sohn des Eumares (§ 64), aber angeblich unter die attischen Bürger (Demos Anagyrus) aufgenommen (§ 73; vgl. CIA I 59. Dittenberger Syll. 43 N. 10), spielte er den Denuncianten unter den Dreissig und bewirkte die Hinrichtung vieler bedeutender Männer, unter welchen sich auch der Taxiarch Dionysodoros, ein Verwandter des ungenannten Sprechers unserer Rede befand; nach Vertreibung der Dreissig im J. 403 wurde A. durch die Amnestie straflos; vgl. Rauchenstein-Fuhr Einleitg. zu Lys. XIII. Blass Att. Bereds. I² 552ff.
[Kirchner. ]