RE:Aithalides 1

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,1 (1893), Sp. 1093
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Aithalides (Αἰθαλίδης). 1) Sohn des Hermes und der Eupolemeia, der Tochter des Myrmidon aus dem phthiotischen Alope (Apoll. Rh. I 51ff. Orph. Arg. 132ff.) oder Larisa (Hyg. fab. 14), die ihn am Flusse Amphryssos gebar (Apoll. Rh. I 54). Am Zuge des Iason nahm er als Herold (woraus Tzetz. Chil. II 717ff. einen ῥήτωρ δεινός macht) der Argonauten teil (Apoll. Rh. I 640ff. III 1171ff. Tzetz. Lyk. 175. Etym. M.); bei Val. Flacc. Arg. I 436ff. kämpft er mit dem Bogen. Hermes hatte ihm ein Gedächtnis verliehen, dem nichts entfiel und das auch im Hades erhalten blieb (Apoll. Rh. I 640ff. und Schol. zu v. 645); er durfte sich abwechselnd (nach Tzetz. Chil. II 722 einen Tag um den andern) in der Ober- und Unterwelt aufhalten (Pherekyd. Schol. Apoll. Rh. I 645). Pythagoras gab vor, seine Seele sei die des A. (Laert. Diog. VIII 4. Schol. Apoll. Rh. I 645. Schol. Soph. El. 62, vgl. Welcker Trilogie 209. 276).