RE:Alkon 8

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,2 (1894), Sp. 1579
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8) Mythischer Künstler aus dem boeotischen Hyle, also Landsmann des Tychios, der den Schild des Telamoniers Aias angefertigt hatte (Il. VII 221), dessen aus getriebenem Erz gemachten Mischkrug mit der Darstellung vom Opfertode der Töchter des Thebaners Orion Ovid. met. XIII 681ff. beschreibt, nach eigener oder alexandrinischer Erdichtung. Auf ihn bezieht sich wohl auch Athen. XI 469a und Culex 67.

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 63
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S. 1579, 29 zum Art. Alkon Nr. 8:

Alkon ist kein mythischer Künstler, sondern ein berühmter Toreut aus alexandrinischer Zeit (Damoxenos b. Athen. XI 4690 = Frg. com. IV 529 Mein.), von Ovid oder wohl schon seinem Gewährsmann anachronistisch zum Zeitgenossen des Aineias gemacht. Bergk Kl. philol. Schriften I 658f. Ehwald zu Ovid. met. XIII 684. Nach dem alten Ovidcommentar z. d. St. stammte er aus Lindos.