RE:Antipatros 13

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,2 (1894), Sp. 25082509
Antipater I. (Makedonien) in der Wikipedia
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13) Enkel des Vorigen, Sohn des Kassandros und der Thessalonike, gewann nach der kurzen Regierung seines Bruders Philippos, der im J. 297 dem Kassandros gefolgt war, die Herrschaft in Makedonien. Er tötete seine Mutter Thessalonike, weil diese seinen Bruder Alexandros begünstigte. Dieser rief gegen ihn Pyrrhos und Demetrios Poliorketes zu Hülfe. Als nach dem Abzuge des Pyrrhos eine Aussöhnung zwischen beiden Brüdern bevorzustehen schien, wurde Alexandros von Demetrios getötet, und dieser bemächtigte sich selbst der Königsherrschaft in Makedonien (Ol. 121,3 = 294/3). A. floh zu Lysimachos, mit dessen Tochter Eurydike er vermählt war, fand aber bei diesem keine Unterstützung gegen Demetrios und wurde einige Zeit darauf (nach Unger Philol. XXXVIII 486 erst 287/6) auf seinen Befehl getötet. Vgl. Euseb. chron. I 231f. Plut. Demetr. 36f.; [2509] Pyrrh. 6. Iust. XVI 1, 1ff. 19. 2, 4. Paus. IX 7, 3. Diod. XXI 7.