RE:Arenacum

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 640
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Arenacum (Tac. hist. V 20 decumam legionem Arenaci, Itin. Ant. 256. 369 Harenatio; Arenatio Tab. Peut.), Stadt der Bataver in Belgica an der linksrheinischen Strasse zwischen Noviomagus (Nymwegen) und Castra Vetera (bei Xanten); wahrscheinlich das heutige Dorf Rindern bei Cleve (über dort gemachte Funde berichtet Fulda Rh. Jahrb. LXI 60f., vgl. Brambach CIRh 164f.), nach andern das heutige Arnheim. J. Schneider Rhein. Jahrh. LXXII 56. Desjardins Table de Peut. 8.

[Ihm.]

Nachträge und Berichtigungen

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Band S III (1918), Sp. 154
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S. 640, 7 zum Art. Arenacum:

Vielleicht Zusammensetzung aus kelt. ad + *Rēn-ācum ,bei Rheiningen‘. Rinacus als Personenname ist belegt und ad kommt in Ortsnamen öfters vor (Holder s. v.). Vgl. das Volk der Atrebates von ad + treb-ates ,die am Dorf‘. Nach dieser Deutung würde es besser zu Arnheim bei Renkum passen als zu Rindern, das freilich, nach seiner alten Form Rinera, Rinharun, auch mit Rhîn zusammenhängen mag.