RE:Aremorica

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 638
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Aremorica (are mori = ad oder ante mare, Küstenland, später zusammengezogen Armorica, Glück Keltische Namen 31ff.) heisst bei Caesar (b. G. V 53. VII 75. Hirt. b. G. VIII 31, an allen drei Stellen civitates Aremoricae) das ganze gallische Küstenland zwischen Loire und Seine (Bretagne und Normandie). Nach Plinius n. h. IV 105 hiess Aquitanica (von dem Garumna bis zu den Pyrenaeen) antea Aremorica. Die Einwohner Ar(e)morici (Küstenbewohner), z. B. bei Eutropius IX 21. Auch sonst wird der Name noch mehrfach bei lateinischen und griechischen Schriftstellern erwähnt (Rutil. Nam. Auson. Sidon. Apoll. Oros. Zosim. VI 5 Ἀρμόριχος statt Ἀρμορικός). Die Form Armoricus bei dem Dichter Venant. Fortun. III 8, 3. Tractus Armoricanus Not. dign. XXXVII. Vgl. die Zeugnisse bei Holder Altkelt. Sprachschatz s. Aremoricos.

[Ihm.]

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S III (1918), Sp. 154
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     S. 638, 1 zum Art. Aremorica:

Holder Altcelt. Sprachsch. I 202-204. III 675f. In der Landessprache hat sich das kelt. Armoric, Armory (= Meeresküste) zur Bezeichnung der Bretagne bis in die Neuzeit erhalten, jetzt ausgesprochen: Arvorek.