RE:Bulis 2

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,1 (1897), Sp. 1047
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2) Βουλίς, Thessalierin, Mutter des Aigypios (s. d.), nach der Blutschande mit ihrem Sohn in einen Vogel (πῶυγξ) verwandelt, der die Augen von Fischen, Vögeln und Schlangen zu fressen pflegt, Boios bei Anton. Lib. 5. Hesych. s. Βουλίς· γυνὴ οὕτω καλουμένη (wo M. Schmidt mit Unrecht ändern wollte). Hygin. fab. 253 (quae contra fas concubuerunt): ⟨Aegypius⟩ cum Bulide (für Bliade) matre sua von Bursian Emend. Hyg. 14 mit grosser Wahrscheinlichkeit hergestellt. Über den Vogel s. Ps.-Aristot. hist. an. IX 18 (φῶυξ, eine Taucherart) = Hesych. s. πῶυξ. Etym. M. 699, 10 (πώϋγγες, zu den αἴθυιαι gerechnet).

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 261
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     S. 1047, 13 zum Art. Bulis Nr. 2:

Auf die fast verschollene Sage bezieht M. Mayer Herm. XXVII 481ff. die Darstellung eines grossen Vogels mit weiblichem Menschenantlitz auf einem altkorinthischen Salbgefäss (jetzt in Breslau), der die Beischrift ϝους (ϝῶυς Mayer) trägt.