Beloch (Gr. Gesch. III 2, 360) hat schon bemerkt, daß diese Ortschaft in der Nähe von Larymna lag. Das wird jetzt bewiesen durch das Zeugnis von Hierokles 645 Βουμελιττά (var. Βουμελίτα) und der Not. Episcop. (Ztschr. f. Kirchengesch. XII 519ff.) no. 742 ὁ Βομελίτου (sic). Wegen der nächsten Parallele Μελίτεια in Phthiotis, die das Ethnikon doch Μελιταιεύς formte
[220]Dittenberger Herm. XLI 169ff.), ist die Form Βουμελίτεια wohl vorzuziehen. Die Stadt lag ein wenig südöstlich von Martino auf einem Hügel, wo antike Baureste und Inschriften (einige neue Amer. Journ. Arch. XIX 322) längst bemerkt sind. Weiteres über Namen und Topographie bei Oldfather Amer. Journ. Arch. XX (1916) Studies in the History and Topography of Locris.
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