RE:Chindaioi

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,2 (1899), Sp. 2282
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Chindaioi, Nachbaren der Charandaioi (s. d.), Orph. Argon. 756; vgl. die Chindenoi, ein sarakenisches Volk neben den Madianoi, Nonnosi fragm. bei Phot. bibl. 3.

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 288
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S. 2282, 65 zum Art. Chindaioi:

Ch. und Chindenoi ist griechische Wiedergabe des arab. Kinda, der Benennung eines berühmten arabischen Stammes; derselbe stammte nach den Angaben der arabischen Genealogen aus Ḥaḍramaut. Um die Wende des 5. und 6. Jhdts. n. Chr. erlangten die Kinda in Centralarabien eine dominierende Stellung und eine solche Bedeutung, dass die Byzantiner mit ihnen sogar in diplomatischen Verkehr traten. Die bei Nonnosus neben den Χινδηνοί (var. Χινδίνων) genannten Μααδηνοί entsprechen dem arabischen Stamm der Maʿadd, ein Name, der bei den Arabern später von einer sehr umfangreichen Gruppe von Stämmen gebraucht wurde. Über die Kinda vgl. Blau ZDMG XXII 663. XXIII 582ff. Sprenger Alt. Geogr. Arab. 215ff. Nöldeke Gesch. d. Pers. u. Arab. z. Zt. d. Sasan. 204. G. Rothstein d. Dynastie d. Laḫmiden in al-Ḥîra 87ff.