RE:Chorochoad

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,2 (1899), Sp. 24402441
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Chorochoad, Stadt in Arachosia zwischen Beste (Bost) und Alexandria Arachoton (Kandahâr), [2441] Isid. charac. mans. Parth. 19. Der Lage nach vergleicht sich der Quellenort Ċešme mit Ruinen zwischen zwei von Norden kommenden Zuflüssen des Arghand-âb; der Name deutet sich als ,glänzende Süssigkeit‘; skr, svâda ,Wohlgeschmack‘ hat sich noch in baluč. ʿwâdh, kurd. cho ,Würze, Salz‘ erhalten.

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 296
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S. 2440, 67 zum Art. Chorochoad:

Den Namen Ch. findet Marquart Êrânšahr 37 (= Abh. d. Gött. Ges. d. Wiss. N. F. III 2) in dem Raḫwaḏ oder er-Ruḫḫaḏ der arabischen Geographen wieder; er erklärt ihn als mittelpersisch *Haraḫwat = Arachosien.